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Ein erstes Bürgerpanel für mehr Klimaschutz in Uster

Die Stadt Uster wird ihre Aktivitäten zur Eindämmung des Klimawandels und Anpassung an die Klimaveränderung in den nächsten Jahren stark ausbauen. Als eine der ersten Gemeinden der Schweiz hat sie dafür einen «Massnahmenplan Klima» erarbeitet. Auch die Ustermer Bevölkerung soll sich in die politischen Diskussionen zu Klimathemen einbringen können.

Deshalb wird in Uster im Sommer 2021 ein Bürgerpanel für mehr Klimaschutz durchgeführt. Das Zentrum für Demokratie in Aarau wird das Projekt eng begleiten. Der Kanton Zürich unterstützt das Bürgerpanel finanziell. Eine funktionierende Demokratie ist darauf angewiesen, dass sich möglichst viele Menschen und Gruppen an der Gestaltung der Gesellschaft beteiligen.

Im Mai 2021 werden 2000 zufällig ausgeloste Einwohnerinnen und Einwohner von Uster eingeladen, sich für das Bürgerpanel anzumelden. Von den Interessierten werden gegen Ende Juni 20 Personen für die definitive Teilnahme am Bürgerpanel ausgelost. Die 20 Personen sollen ein möglichst genaues Abbild der Ustermer Bevölkerung darstellen. Im Spätsommer werden sie sich während vier Tagen mit der Frage „Das Klima schonen, bewusst konsumieren und Abfälle vermeiden; wie wollen wir das in Uster erreichen?“ auseinandersetzen und mit einer Empfehlung an die Behörden und Öffentlichkeit richten. Dem Bürgerpanel steht es darüber hinaus frei, seine Klimaschutzideen über weitere Kanäle politisch einzubringen.

Warum haben wir die Themen Konsum und Abfallvermeidung zur Bearbeitung in einem Bürgerpanel ausgewählt? Leider bringt unser heutiger Konsum zu viele Treibhausgasemissionen und Umweltschäden mit sich. Er trägt stark zur Klimaerwärmung und zum Artensterben bei. Wollen wir die Klimaerwärmung und den Artenschwund begrenzen, werden wir sowohl Konsum wie auch Produktion nachhaltiger gestalten müssen.

Das Bürgerpanel – als neue Dialogform zwischen Stadt und Bevölkerung – ermöglicht die Auseinandersetzung mit genau diesem Thema. Es soll der Stadt Uster Handlungsoptionen zur Förderung des nachhaltigen Konsums und zur Vermeidung von Abfällen aufzeigen.

 

Auf diesen neuen und ergebnisoffenen Mitwirkungsprozess in Uster freue ich mich riesig. Wirken Sie mit, Ihre Ideen sind gefragt!