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Für ein starkes Miteinander

Der gesellschaftliche Zusammenhalt ist mir wichtig: Auch im reichen Kanton Zürich sind Menschen Risiken wie Arbeitslosigkeit und Armut ausgesetzt. Und auch hier sind Ungleichheit und vielfältige Benachteiligungen eine Tatsache.

 

Umso wichtiger ist es, dass Bund, Kantone und Gemeinden für Ausgleich sorgen und für Menschen in Not zuverlässige Partner bleiben. So unterstütze ich beispielsweise Ergänzungsleistungen für Familien, deren Einkommen nicht für den Lebensunterhalt reicht. Denn alle Menschen sollen am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.

 

Unser Zusammenleben soll aber auch grundsätzlich neu organisiert werden. In vielen Bereichen funktioniert das Zusammenleben nur dank grossem freiwilligen Einsatz und unbezahlter Arbeit. Eine kürzere Wochenarbeitszeit würde uns helfen, die vorhandene bezahlte Arbeit auf mehr Menschen zu verteilen. Gleichzeitig würden neue Freiräume für unbezahltes Engagement geschaffen.

 

Wichtig dabei ist, dass die bezahlte und unbezahlte Arbeit gleichermassen auf Frauen und Männer aufgeteilt wird. Und die Lohngleichheit zwischen Mann und Frau muss endlich Realität werden. Unter solchen Voraussetzungen kann ich mir sogar ein höheres Rentenalter gut vorstellen.